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Prof. Dr. habil.

Wilhelm Römer

Institut für Agrikulturchemie der Universität Göttingen

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Kurzbiografie

Geboren 1938 in Liebenstein/Arnstadt (Thüringen). Studium der Landwirtschaft an der Universität Jena. Diplom 1962. Tätig als Leiter der Tierproduktion in einem Volkseigenen Gut (DDR!) in Mecklenburg. 1970 Promotion an der Universität Jena. 1971 Wechsel an die Universität Halle/Saale. 1985 Habilitation mit einer Arbeit über die P-Dynamik in Böden und Pflanzen. Erst nach der politischen Wende 1990 Berufung zum ordentlichen Hochschuldozenten für Pflanzenernährung an der Universität Halle. 1991 Fortsetzung der wiss. Tätigkeit am Institut für Agrikulturchemie der Universität Göttingen. 1994 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor. 2001 Ende der offiziellen Tätigkeit an der Universität Göttingen.

Wissenschaftliche Schwerpunkte

Arbeiten über Assimilatbildung und Assimilattransport in Pflanzen; unter anderem: Nachweis, daß es möglich ist, durch gezielte Eingriffe in den Hormonhaushalt das Korn-Stroh-Verhältnis bei Getreide zugunsten des Korns zu verändern. Arbeiten über den zeitlichen Bedarf der Getreidepflanze während der Ontogenese sowie Arbeiten über die Mobilisierung von Phosphor und Spurenelementen (Cu, Zn, Cd) in Böden. Auch zur Phosphatverfügbarkeit von Klärschlämmen erzielte Römer wertvolle Ergebnisse. Seine Vorlesungen (seit 1992) über Pflanzenernährung und Pflanzenphysiologie waren stets gefragt und gut besucht. Auch im Ruhestand gilt Römer als ein kompetenter Experte auf dem Gebiet der Phosphatdüngung. Römer war bzw. ist Fachgutachter für die Regierungen in Deutschland, Tschechien und Österreich.

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