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Bild: Werner Bergmann, Jena Originaldatei herunterladen (850 × 681 px)

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Molybdäntoxizität bei Luzerne

Signatur
01.14.059
Ursprüngliche Signatur
Be-Mo-517
Bildnachweis
Werner Bergmann

Bildinhalt

Das Bild zeigt Luzernepflanzen aus einem Feldversuch auf Lößboden mit Symptomen von Molybdäntoxizität nach sehr hohen Mo-Gaben (200 kg Mo/ha): Die Blätter weisen gold- bis orangegelbe Chlorosen auf.

Erläuterung

Die Toleranz der Pflanzen gegen hohe Molybdängehalte ist allgemein sehr groß, so dass unter Praxisbedingungen kaum mit Toxizitätsschäden bei Pflanzen zu rechnen ist. Pflanzenschädigungen treten erst dann auf, wenn ihr Mo-Gehalt etwa 70 mg/kg TM übersteigt. In Bezug auf die Tierernährung liegt der toxische Mo-Grenzwert jedoch deutlich niedriger: So können Schafe bereits bei Mo-Gehalten des Futters von > 5 mg/kg TM in Verbindung mit niedrigen Kupfergehalten an Molybdänruhr erkranken.

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Schlagworte

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