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Bild: Werner Bergmann, Jena Originaldatei herunterladen (992 × 761 px)

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Molybdäntoxizität bei Luzerne

Signatur
01.14.060
Ursprüngliche Signatur
Be-Mo-518
Bildnachweis
Werner Bergmann

Bildinhalt

Das Bild zeigt Luzernepflanzen in einem Gefäßversuch auf sandigem Lehmboden nach einer Mo-Düngung von 300 mg Mo/kg Boden mit Symptomen von Molybdäntoxizität: Die Blätter weisen gold- bis orangegelbe Chlorosen auf. Beiner Mo-Gabe von 100 mg Mo/kg Boden waren die Pflanzen noch nicht geschädigt.

Erläuterung

Die Toleranz der Pflanzen gegen hohe Molybdängehalte ist allgemein sehr groß, so dass unter Praxisbedingungen kaum mit Toxizitätsschäden bei Pflanzen zu rechnen ist. Pflanzenschädigungen treten erst dann auf, wenn ihr Mo-Gehalt etwa 70 mg/kg TM übersteigt. In Bezug auf die Tierernährung liegt der toxische Mo-Grenzwert jedoch deutlich niedriger: So können Schafe bereits bei Mo-Gehalten des Futters von > 5 mg/kg TM in Verbindung mit niedrigen Kupfergehalten an Molybdänruhr erkranken.

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