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Bild: Volker Römheld, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1344 × 1863 px)

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Sichtbarmachung von Eisen(II) in der Rhizosphäre bei Eisenmangel

Signatur
01.11.180
Ursprüngliche Signatur
Rö-Fe-Agar-26
Bildnachweis
Volker Römheld

Bildinhalt

Das Bild zeigt Weinrebpflanzen, deren Wurzeln in eine Nähr-Agar-Agar-Lösung eingebettet wurden und zwar bei Zugabe von Eisen in Form von Fe(III) (linke Bildhälfte) und ohne Eisenzugabe (rechte Bildhälfte). Die Agar-Nährlösungen enthielten zur Sichtbarmachung von Eisen(II) das Reagens Bathophenanthrolin-Disulfonsäure (BPDS), welches mit Eisen(II) eine intensiv rot gefärbte Komplexverbindung ergibt. Es ist ersichtlich, dass bei Eisenmangel an der Wurzeloberfläche eine hohe Konzentration an Eisen(II) (Rotverfärbung; Bild rechts) zu verzeichnen ist. Bei ausreichender Eisenversorgung (im Bild links) ist dagegen in der Rhizosphäre kein Fe(II) nachzuweisen.

Erläuterung

Die Gurke ist hinsichtlich ihrer Eisenaneignung eine sogenannte Strategie-I-Pflanze, d. h. die Wurzeln scheiden bei Eisenmangel vermehrt Protonen ab, wodurch das Eisen(III)-Reduktionsvermögen steigt. Die entstehenden Eisen(II)-Ionen können dann leicht in den Symplasten aufgenommen werden. Ein Teil entfernt sich von der Plasmamembran und reagiert unter Rotfärbung mit BPDS.

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