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Bild: Volker Römheld, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1332 × 1508 px)

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Sichtbarmachung von Fe(II) in der Rhizosphäre bei Eisenmangel

Signatur
01.11.184
Ursprüngliche Signatur
Rö-Fe-Agar-24
Bildnachweis
Volker Römheld

Bildinhalt

Die Wurzeln von ausreichend (links) und unzureichend mit Eisen versorgten Weinrebpflanzen (rechts) wurden in erwärmte, flüssige Agar-Agar-Lösung (die bald darauf erstarrte) eingebettet. Diese enthielt Fe(III) in Form von Fe(III)EDTA und zur Sichtbarmachung von Fe(II) außerdem das Reagens Bathophenanthrolin-Disulfonsäure (BPDS), welches mit Fe(II) zu einer intensiv rot gefärbten Komplexverbindung reagiert. Das Bild läßt folgendes erkennen: Fe(II) in der Rhizosphäre ließ sich nur bei der Eisenmangelpflanze, nicht jedoch bei der ausreichend mit Eisen versorgten Pflanze nachweisen.

Erläuterung

Bei Eisenmangel scheidet die Pflanzenwurzel verstärkt Protonen in den Wurzelapoplasten und in die Rhizosphäre ab. Die Folge ist eine erhöhte Fe(III)-Reduktion und eine erhöhte Konzentration von Fe(II) in der Rhizosphäre. Demgegenüber erfolgt bei der ausreichend mit Eisen versorgten Pflanze keine keine verstärkte Protonenabscheidung in die Rhizosphäre, so dass dort keine oder nur eine geringe Eisenreduktion stattfindet.

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