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Bild: Volker Römheld, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1797 × 1290 px)

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Verteilung von Natrium in der Buschbohnen- und Zuckerrübenpflanze

Signatur
04.04.034
Ursprüngliche Signatur
Rö-Na-01
Bildnachweis
Volker Römheld

Bildinhalt

Die Wurzeln einer Zuckerrüben- und Buschbohnenpflanze wurden mit einer 5 mM Natriumchlorid-Lösung, bei der das Natrium durch das radioaktive Isotop 22 Na markiert war, versorgt. Nach 24 h wurde ein Autoradiogramm erstellt. Die Verlagerung des Natriums ist an der Schwarzfärbung erkennbar, da radioaktive Strahlung eine Schwärzung des Röntgenfilms bewirkt. Wie ersichtlich, befindet sich bei der Zuckerrübe (links) fast das gesamte aufgenommene Natrium im Spross und dort vorzugsweise in den jüngeren und mittleren Blättern. Bei der Buschbohne (rechts) findet hingegen kaum eine Verlagerung in den Spross statt: Fast das gesamte Natrium befindet sich in der Wurzel und im unteren Stängel.

Erläuterung

Bei natrophilen Pflanzen wie der Zuckerrübe ist der Transport der Natriumionen von der Wurzel in die wachsenden Blätter nicht erschwert. Diese gute Verlagerbarkeit von Natrium stellt eine im Verlauf der Evolution erfogte Adaption der Pflanze an Salzstress dar. Ein Nebeneffekt ist, dass diese gute Verlagerbarkeit die Qualität des Futters verbessert, da Natrium essentiell für Tier und Mensch ist. Demgegenüber ist bei Buschbohne und anderen natrophoben Pflanzen der Transport der Natriumionen von der Wurzel in den Spross stark vermindert. Ursache hierfür ist, dass Natriumionen von den Xylemparenchymzellen irreversibel resorbiert und somit festgelegt werden. Bei natrophilen Pflanzen existiert diese Resorption nicht.

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Schlagworte

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