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Bild: Horst Marschner, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1142 × 832 px)

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Dialysemembran verhindert Düngewirkung von Fe-III-Hydroxid nicht (Weizen)

Signatur
01.11.210
Ursprüngliche Signatur
PCD-463
Bildnachweis
Horst Marschner

Bildinhalt

Weizenpflanzen wurden in kompletter Nährlösung kultiviert, jedoch bei unterschiedlicher Eisenquelle und zwar (von links nach rechts): Fe-EDTA; Fe-III-Hydroxid; Fe-III-Hydroxid im Dialyseschlauch; ohne Eisen. Es ist ersichtlich: Fe-EDTA (Gefäß links) zeigte die beste Fe-Düngewirkung. Die (geringe) Fe-Düngewirkung von Fe-III-Hydroxid (2. Gefäß von links) wurde durch die Dialysemembran (3. Gefäß von links) nicht verhindert.

Erläuterung

Anliegen des Versuches war es, die Hypothese zu prüfen, ob die Wurzeln zum Fe-III-Hydroxid unmittelbaren Kontakt haben müssen, um daraus Eisen zu mobilisieren und es aufnehmen zu können. Dieser Kontakt sollte durch das Einsperren des Fe-III-Hydroxides in einen Dialyseschlauch vermieden werden. Bei der gewählten Versuchsanordnung (nur eine Membran zwischen Eisenquelle und Planzenwurzel) kann man jedoch nicht ausschließen, dass es zu solch einem Kontakt kommt, denn die Außenseite des Dialyseschlauches ist mit Wurzeln, die Innenseite mit Fe-III-Hydroxid belegt. Erst der Einbau einer zweiten Membran hätte einen solchen Kontakt mit Sicherheit ausgeschlossen. Somit ist der Versuch nicht geeignet, die o. g. Hypothese zu prüfen. Das Ergebnis steht in Übereinstimmung mit der Aussage von Bild 552, jedoch im Widerspruch zur Aussage von Bild 551.

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