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Hohe Vorjahreserträge verstärken Chloroseanfälligkeit bei Weinrebe
- Signatur
- 01.11.229
- Ursprüngliche Signatur
- Rö-Fe-41
- Bildnachweis
- Volker Römheld
Bildinhalt
Das Bild zeigt Weinreben vom gleichen Genotyp (Unterlage und Edelreis identisch) mit Ertragsreduzierung (linke Bildhälfte) und ohne Ertragsreduzierung in den Vorjahren (rechte Bildhälfte). Es ist ersichtlich: Wurde die Ertragsbildung (durch menschlichen Eingriff) nicht reduziert (rechts), so treten starke Eisenmangelchlorosen an den Pflanzen auf. War aber der Ertrag in den Vorjahren (durch Eingriff) reduziert worden, so waren die Pflanzen frei von Chlorosen (linke Bildhälfte).
Erläuterung
Hoher Ertrag in den Vorjahren (verbunden mit später Traubenlese) bedeutet, dass die Pflanzen nur ungenügend Kohlenhydratreserven anlegen konnten. Dies bedeutet wiederum vermindertes Wurzelwachstum, verminderte Wurzelexsudation und damit verminderte Eisenaneignung und -aufnahme. Man bezeichnet die auf diese Weise hervorgerufene Eisenmangelchlorose auch als "Überlastungschlorose".
Bemerkungen
Bild von Frau Bettina Müller/Schweiz
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Schlagworte
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