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Hohe Vorjahreserträge verstärken Chloroseanfälligkeit bei Weinrebe
- Signatur
- 01.11.230
- Ursprüngliche Signatur
- Rö-Fe-42
- Bildnachweis
- Volker Römheld
Bildinhalt
Das Bild zeigt einen Weinberg aus der Schweiz mit Weinreben vom gleichen Genotyp (Unterlage und Edelreis identisch) und zwar ohne Ertragsreduzierung in den Vorjahren (linke Bildhälfte) und mit Ertragsreduzierung in den Vorjahren (rechte Bildhälfte). Es ist ersichtlich: Wurde die Ertragsbildung (durch menschlichen Eingriff) nicht reduziert, so treten starke Eisenmangelchlorosen an den Pflanzen auf (linke Bildhälfte). War aber der Ertrag in den Vorjahren (durch Eingriff) reduziert worden, so waren die Pflanzen frei von Chlorosen (rechte Bildhälfte).
Erläuterung
Hoher Ertrag in den Vorjahren (verbunden mit später Traubenlese) bedeutet, dass die Pflanzen nur ungenügend Kohlenhydratreserven anlegen konnten. Dies bedeutet wiederum vermindertes Wurzelwachstum, verminderte Wurzelexsudation und damit verminderte Eisenaneignung und -aufnahme. Man bezeichnet die auf diese Weise hervorgerufene Eisenmangelchlorose auch als "Überlastungschlorose".
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Schlagworte
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