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Eisentoxizität bei Weinrebe
- Signatur
- 01.11.233
- Ursprüngliche Signatur
- Rö-Fe-43(Tox.)
- Bildnachweis
- Volker Römheld
Bildinhalt
Das Bild zeigt einen Zweig einer Weinrebpflanze, die in Nährlösung bei sehr hohem Eisenangebot in Form von Fe(III)-EDTA wuchs. Als Symptome von Eisentoxizität sind zu erkennen: Die Blätter weisen zunächst hellbraune Verfärbungen entlang der Hauptadern auf, die sich schließlich in Form von gelblich-weißen Flecken (wie hier im Bild) auf die Interkostalfelder ausbreiten.
Erläuterung
Bei Eisentoxizität liegt das Eisen in der Pflanze vorwiegend in der zweiwertigen Form vor. Dieses wirkt reduzierend: durch Abgabe eines Elektrons an ein Sauerstoffmolekül können Sauerstoffradikale und durch Reaktion von Fe(II) mit Wasserstoffperoxid können Hydroxylradikale entstehen. Diese sind äußerst aggressiv (phytotoxisch) und bewirken die genannten Symptome. Eisentoxizität tritt meist auf überfluteten oder staunassen Böden (anaerobe Bedingungen) auf; sie ist jedoch auch auf Trockenstandorten anzutreffen.





