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Bild: Volker Römheld, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1384 × 1470 px)

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Eisentoxizität bei Weinrebe

Signatur
01.11.234
Ursprüngliche Signatur
Rö-Fe-44(Tox.)
Bildnachweis
Volker Römheld

Bildinhalt

Das Bild zeigt einen Zweig einer Weinrebpflanze, die in Nährlösung bei sehr hohem Eisenangebot in Form von Fe(III)-EDTA wuchs. Als Symptome von Eisentoxizität sind zu erkennen: Das jüngste Blatt sowie Teile der Blattflächen färben sich rotviolett; außerdem befinden sich auf den Interkostalfeldern gelblichweiße Flecken.

Erläuterung

Bei Eisentoxizität liegt das Eisen in der Pflanze vorwiegend in der zweiwertigen Form vor. Dieses wirkt reduzierend: durch Abgabe eines Elektrons an ein Sauerstoffmolekül können Sauerstoffradikale und durch Reaktion von Fe(II) mit Wasserstoffperoxid können Hydroxylradikale entstehen. Beide Arten von Radikalen sind äußerst aggressiv (phytotoxisch) und bewirken die genannten Symptome. Eisentoxizität tritt meist auf überfluteten oder staunassen Böden auf (anaerobe Bedingungen fördern die Eisenreduktion); sie ist jedoch auch auf Trockenstandorten anzutreffen.

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