Zum Inhalt springen
Bild: Horst Marschner, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1680 × 1285 px)

Die Bilder dürfen kostenlos heruntergeladen und für Vorträge genutzt werden – stets mit Angabe des Bildautors.

Kalium induziert Eisenmangel bei Kichererbse

Signatur
01.11.237
Ursprüngliche Signatur
Hh-38.05
Bildnachweis
Horst Marschner

Bildinhalt

Das Bild zeigt 2 Gefäße (Bodenkultur; karbonathaltiger Boden) mit Kichererbsenpflanzen. Das links stehende Gefäß erhielt eine niedrige, das rechts stehende Gefäß eine erhöhte Kaliumgabe. Es ist ersichtlich, dass die Pflanzen des rechts stehenden Gefäßes ein geringeres Wachstum sowie Chlorosen an den jüngeren Blättern, also Symptome von Eisenmangel, aufweisen.

Erläuterung

Das verminderte Wachstum sowie die genannten Symptome sind Folge von physiologischem Eisenmangel in der Pflanze. erhöhtes Kaliumangebot bedeutet aber überschüssige Kationenaufnahme. Diese ist verbunden mit erhöhter Protonenabscheidung in die Rhizosphäre und pH-Erhöhung und Eisenfestlegung in der Pflanze. Die in erhöhtem Maße in die Rhizosphäre abgeschiedenen Protonen werden jedoch durch das Karbonat neutralisiert und wirken somit nicht Fe-mobilisierend. Der physiologische Eisenmangel zeigt sich daran, dass der Eisengehalt der chlorotischen Blätter hoch ist. Grund: Das Eisen ist im Apoplast festgelegt, befindet sich also nicht am Bedarfsort.

Schlagworte

Mehr zum Thema Eisen

Kalium induziert Eisenmangel bei Kichererbse