Die Bilder dürfen kostenlos heruntergeladen und für Vorträge genutzt werden – stets mit Angabe des Bildautors.
Kalium induziert Eisenmangel bei Kichererbse
- Signatur
- 01.11.237
- Ursprüngliche Signatur
- Hh-38.05
- Bildnachweis
- Horst Marschner
Bildinhalt
Das Bild zeigt 2 Gefäße (Bodenkultur; karbonathaltiger Boden) mit Kichererbsenpflanzen. Das links stehende Gefäß erhielt eine niedrige, das rechts stehende Gefäß eine erhöhte Kaliumgabe. Es ist ersichtlich, dass die Pflanzen des rechts stehenden Gefäßes ein geringeres Wachstum sowie Chlorosen an den jüngeren Blättern, also Symptome von Eisenmangel, aufweisen.
Erläuterung
Das verminderte Wachstum sowie die genannten Symptome sind Folge von physiologischem Eisenmangel in der Pflanze. erhöhtes Kaliumangebot bedeutet aber überschüssige Kationenaufnahme. Diese ist verbunden mit erhöhter Protonenabscheidung in die Rhizosphäre und pH-Erhöhung und Eisenfestlegung in der Pflanze. Die in erhöhtem Maße in die Rhizosphäre abgeschiedenen Protonen werden jedoch durch das Karbonat neutralisiert und wirken somit nicht Fe-mobilisierend. Der physiologische Eisenmangel zeigt sich daran, dass der Eisengehalt der chlorotischen Blätter hoch ist. Grund: Das Eisen ist im Apoplast festgelegt, befindet sich also nicht am Bedarfsort.





