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Bild: Horst Marschner, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1153 × 1641 px)

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Nickelapplikation verhindert "Mouse Ear"(ME)-Krankheit bei Pekan-Nußbäumen

Signatur
01.17.009
Ursprüngliche Signatur
Wood-Ni-02
Bildnachweis
Horst Marschner

Bildinhalt

Das Bild zeigt einem Pekan-Nußbaum [Carya illinoinensis (Wangenh.) K. Koch], der von der ME-Krankheit stark befallen war. Kurz nach dem Aufbrechen der Knospen wurden die Äste und Zweige der linken Seite des Baumes mit einer wäßrigen Nickelsulfatlösung besprüht. Die Äste und Zweige der rechten Seite des Baumes wurden nicht behandelt, so dass die Symptome der ME-Krankheit erhalten blieben: die Ausbildung der Blätter unterblieb oder war nur sehr gering. Es ist deutlich sichtbar: Die Nickelapplikation bewirkte ein weitgehendes Verschwinden der ME-Symptome, was als Beweis für das Vorliegen von Nickelmangel angesehen werden muss.

Erläuterung

WOOD (2004) konnte auch zeigen, dass hohe Kupfer- und Zinkkonzentrationen in der Pflanze die ME-Krankheit induzieren und verstärken können. Beide Nährelemente können offenbar das Nickel im Stoffwechsel verdrängen und somit Nickelmangel induzieren oder verstärken. Auch dies spricht dafür, dass Nickel essentiell ist, zumindest für einen Teil der Pflanzen.

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