Zum Inhalt springen
Bild: Wolfgang Bussler, Berlin Originaldatei herunterladen (1836 × 1179 px)

Die Bilder dürfen kostenlos heruntergeladen und für Vorträge genutzt werden – stets mit Angabe des Bildautors.

Molybdänmangel bei Blumenkohl

Signatur
01.14.007
Ursprüngliche Signatur
Bu-Mo-252
Bildnachweis
Wolfgang Bussler

Bildinhalt

Blumenkohlpflanzen wurden in Plastik-Bechern mit Boden bei verschiedenen pH-Werten (jeweils ohne Molybdändüngung) kultiviert. Der pH-Wert des Bodens war wie folgt gestaffelt (von links nach rechts): 2,5; 3,0; 3,5; 4,0; 6,0. Die Pflanzen der pH-Stufen 4,0 und 6,0 (rechts) sind nahezu frei von Symptomen. Die Pflanzen der pH-Stufen 3,5 (Mitte) zeigen Molybdänmangelsymptome in Form deformierter Blätter, die der pH-Stufen 3,0 und 2,5 (links) stark deformierte Blätter und starke Wachstumshemmungen.

Erläuterung

Je niedriger der pH-Wert des Bodens ist, um so niedriger ist der pflanzenverfügbare Molybdängehalt, weil Molybdat durch Eisen- und Aluminium-Oxide und einige Tonminerale spezifisch adsorbiert wird. Die Bindung ist sehr fest, da sie auf Sauerstoffbrücken zu den Aluminium- und Eisenatomen beruht. Der angeführte Molybdänmangel beruht also auf Molybdänfestlegung infolge hoher Bodenacidität.

Schlagworte

Mehr zum Thema Molybdän

Molybdänmangel bei Blumenkohl