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Bild: Wolfgang Bussler, Berlin Originaldatei herunterladen (1470 × 1098 px)

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Molybdänmangel und -überschuß bei Tomate

Signatur
01.14.008
Ursprüngliche Signatur
Bu-Mo-223 (He)
Bildnachweis
Wolfgang Bussler

Bildinhalt

Das Bild zeigt die Unterseite von Blättern von Tomatenpflanzen aus einem Wasserkulturversuch bei unterschiedlicher Phosphor-, Stickstoff- und Molybdänversorgung. Infolge von Phosphor- (-P) und Stickstoffmangel (-N) ist das Wachstum der entsprechenden Blätter im Verggleich zur Kontrolle (links) stark gehemmt. Bei optimaler Molybdänversorgung (Kontrolle; großes Blatt, links) sind die Blattspreiten und Adern grün, bei Phosphor- und Molybdänunterversorgung (-P; -Mo) sind Spreiten und Adern violett, bei Phosphorunterversorgung und Molybdänüberschuß (-P; ++Mo) sind die Blattspreiten violett und die Adern blaugrün, bei Stickstoff- und Molybdänunterversorgung (-N; -Mo) sind Blattspreiten und Adern jeweils violett und bei Stickstoffunterversorgung und Molybdänüberschuß (-N; ++Mo) sind Blattspreiten und Adern jeweils blaugrün.

Erläuterung

Infolge von Phosphor- und Stickstoffmangel ist dasWachstum stark gehemmt. Die zusätzliche Molybdänunterversorgung bewirkt lokale Chlorosen und Nekrosen entlang der Adern, verbunden mit ungenügender Differenzierung der Leitbündel. Die Adern färben sich violett. Die reichliche Molybdänzufuhr läßt diese Stoffwechselstörung rasch verschwinden: die Adern nehmen eine blaugrüne Farbe an. Obwohl Molybdän im Überschuss angeboten und aufgenommen wurde, sind entsprechende Symptome nicht erkennbar, was auf die allgemein hohe Molybdäntoleranz der Pflanzen zurückgeführt werden kann.

Schlagworte

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