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Molybdänmangel- und -überschuß bei Tomate
- Signatur
- 01.14.009
- Ursprüngliche Signatur
- Bu-Mo-222 (He)
- Bildnachweis
- Wolfgang Bussler
Bildinhalt
Das Bild zeigt die Oberseiten von Blättern von Tomatenpflanzen, die bei unterschiedlicher Molybdän-, Phosphor- und Stickstoffversorgung im Wasserkulturversuch kultiviert wurden. Die Blätter der Kontrollpflanze (Kontrolle, links) sind groß und dunkelgrün. Alle übrigen Blätter sind wesentlich kleiner. Bei unzureichender Phosphor- und Molybdänversorgung (-P; -Mo) sind die Blätter dunkelgrün mit teilweiser Violett-(Anthocyan)-färbung. Hohes Molybdänangebot bei unzureichender Phosphorversorgung (-P: ++Mo) läßt die Anthocyanfärbung verschwinden. Bei unzureichendem Stickstoffangebot (-N; -Mo und -N; ++Mo) sind die Blätter chlorotisch. Hohes Molybdänangebot bei unzureichender Stickstoffversorgung verstärkt die Chlorosen: die hellgrüne Blattfarbe (-N;-Mo) geht in eine gelbgrüne Färbung (-N;++Mo) über.
Erläuterung
Die Unterversorgung mit Phosphor und Stickstoff bewirkt eine starke Wachstumshemmung. Durch hohes Molybdänangebot verschwand die bei den Phosphormangelpflanzen vorhandene Anthocyanfärbung (-P -Mo vs. -P; ++Mo). Als Ursache ist die Behebung von Molybdänmangel, evt. auch die von Phosphormangel, anzusehen. Die bei unzureichender Stickstoffversorgung durch hohes Molybdänangebot bewirkte Verstärkung der Chlorosen (-N; ++Mo) ist als ein Symptom von Molybdäntoxizität anzusehen.





