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Mischkultur mit Mais und Weizen verbessert Eisenversorgung von Soja
- Signatur
- 01.11.025
- Ursprüngliche Signatur
- He-Fe-18
- Bildnachweis
- Charlotte Hecht-Buchholz
Bildinhalt
Sojabohnen wurden in Gefäßen unter Bedingungen von Eisenmangel (kalkhaltiger Boden) kultiviert und zwar in Reinkultur (Bildmitte) sowie in Mischkultur mit Mais (links) und Weizen (rechts). Die in Reinsaat kultivierten Pflanzen (Gefäß Mitte) waren sehr stark chlorotisch. Dagegen wiesen die in Mischkultur stehenden Sojabohnenpflanzen keine (rechtes Gefäß) oder nur sehr geringe Chlorosen auf (Gefäß links).
Erläuterung
Mais und Weizen sind hinsichtlich ihrer Eisenaneignung sogenannte Strategie-II-Pflanzen. Das bedeutet, dass ihre Wurzeln bei Eisenmangel vermeht Phytosiderophore (PS) ausscheiden, die auch auf einem kalkhaltigen Boden genügend Eisen mobilisieren. Die Sojabohne scheidet als Strategie-I-Pflanze keine PS, sondern Protonen in die Rhizosphäre ab, die jedoch aufgrund des Kalkgehaltes des Bodens rasch neutralisiert und deshalb nicht eisenmobilisierend wirkend können. Steht die Sojabohne in Mischkultur mit Mais oder Weizen, so profitiert sie von deren PS-Abscheidung, so dass Chlorosen nicht oder nur schwach auftreten. Dabei profitiert die Sojabohnenpflanze vom Weizen (rechts) etwas mehr als vom Mais (links).






