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Mischkultur mit Gerste vermindert Eisenmangel bei Mais
- Signatur
- 01.11.086
- Ursprüngliche Signatur
- Hh-11.23
- Bildnachweis
- Volker Römheld
Bildinhalt
Maispflanzen wurden in Nährlösung ohne Eisen (1.Gefäß von links), mit Fe-EDTA (2. Gefäß von links), mit Fe(III)-Hydroxid (3. Gefäß von links) und ebenfalls mit Fe(III)-Hydroxid, jedoch in Mischkultur mit Gerste (4. Gefäß von links), kultiviert. Es ist ersichtlich: Wird Mais auf Fe(III)-Hydroxid kultiviert, dann treten starke Chlorosen auf (3. Gefäß von links). Wächst Mais aber in Mischkultur mit Gerste auf Fe(III)-Hydroxid, so treten keine Chlorosen auf (Gefäß rechts). Fe-EDTA weist eine hohe Fe-Düngewirkung auf (2. Gefäß von links).
Erläuterung
Aufgrund einer einer stärkeren Abscheidung von Phytosiderophoren (PS) weist Gerste eine höhere Eiseneffizienz als Mais auf. Wächst Mais in Mischkultur mit Gerste (Gefäß rechts), so profitiert der Mais von der starken PS-Abscheidung der Gerste, so dass Fe(III)-Hydroxid als Eisenquelle auch bei Mais eine ausreichende Eisenversorgung gewährleistet und Chlorosen ausbleiben.
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