Die Bilder dürfen kostenlos heruntergeladen und für Vorträge genutzt werden – stets mit Angabe des Bildautors.
Hohe Kaliumversorgung vermindert Eisentoxizität bei Reis
- Signatur
- 01.11.089
- Ursprüngliche Signatur
- Be-Rhiz-945
- Bildnachweis
- Volker Römheld
Bildinhalt
Reispflanzen wurden in Boden mit überhöhten Fe(II)-Gehalten kultiviert, wobei das Kaliumangebot im Boden in einem Falle hoch ("+K"; linke Bildhälfte), im anderen Falle niedrig war (-K; rechte Bildhälfte). Bei niedrigem Kaliumangebot ist die Ausbildung des Wurzelsystems infolge von Eisentoxizität stark beeinträchtigt (rechts). Demgegenüber ist bei hohem Kaliumangebot das Wurzelsystem wesentlich stärker ausgebildet (links).
Erläuterung
Bei Kaliummangel kann sich vermutlich kein Aerenchym ausbilden. Das toxische Fe(II) bleibt erhalten. Fe-Toxizität ist die Folge. Demgegenüber wird bei optimaler Kaliumversorgung (links) das Aerenchym gut ausgebildet, so dass das toxische Fe(II) rasch zu Fe(III)-Oxiden oxidiert wird (vgl. Bild 634). Außerdem könnte eine verringerte Eisenaufnahme infolge Konkurrenzwirkung durch Kaliumionen von Bedeutung sein.
Bemerkungen
Trolldenie
Vergleiche auch
Schlagworte
Mehr zum Thema Eisen
Eisenmangel verhindert Grana-Thylakoide01.11.090
Bodensterilität erhöht Eisendüngewirkung der Wurzelexsudate01.11.088
Eisenmangel verhindert Grana-Thylakoide bei Sojabohne01.11.091
Eisenmangel bewirkt Eisen(III)-Reduktion in der Rhizosphäre bei Erdnuss01.11.087
Eisenmangel verhindert Grana-Thylakoide bei Zuckerrübe01.11.092
Mischkultur mit Gerste vermindert Eisenmangel bei Mais01.11.086
