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Bild: Volker Römheld, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1396 × 1863 px)

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Bodensterilität erhöht Eisendüngewirkung der Wurzelexsudate

Signatur
01.11.088
Ursprüngliche Signatur
Hh-11.25
Bildnachweis
Volker Römheld

Bildinhalt

Maispflanzen wurden auf sterilem (links) und nicht sterilem (= geimpftem) Substrat (rechts) bei jeweils niedriger Eisenversorgung des Substrates kultiviert. Es ist deutlich zu erkennen, dass Chlorosen nur bei der Pflanze auf dem nicht sterilem Substrat auftreten.

Erläuterung

Mais ist hinsichtlich der Eisenaneignung eine sogenannte Strategie-II-Pflanze. Das bedeuet, dass von den Wurzeln zwecks Eisenaneignung Siderophore (Hochleistuns-Chelatoren) ausgeschieden werden. In sterilem Boden bleiben wegen des Fehlens von Mikroorganismen die Wurzelexsudate erhalten, so dass die in ihnen enthaltenen Phytosiderophore relativ viel Eisen mobilisieren und transportieren können (links). Im nicht sterilen Substrat (rechts) werden die Siderophore demgegenüber nicht eisenwirksam, weil sie von den Mikroorganismen für Atmung und Baustoffwechsel verbraucht werden.

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Schlagworte

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