Die Bilder dürfen kostenlos heruntergeladen und für Vorträge genutzt werden – stets mit Angabe des Bildautors.
Bodensterilität erhöht Eisendüngewirkung der Wurzelexsudate
- Signatur
- 01.11.088
- Ursprüngliche Signatur
- Hh-11.25
- Bildnachweis
- Volker Römheld
Bildinhalt
Maispflanzen wurden auf sterilem (links) und nicht sterilem (= geimpftem) Substrat (rechts) bei jeweils niedriger Eisenversorgung des Substrates kultiviert. Es ist deutlich zu erkennen, dass Chlorosen nur bei der Pflanze auf dem nicht sterilem Substrat auftreten.
Erläuterung
Mais ist hinsichtlich der Eisenaneignung eine sogenannte Strategie-II-Pflanze. Das bedeuet, dass von den Wurzeln zwecks Eisenaneignung Siderophore (Hochleistuns-Chelatoren) ausgeschieden werden. In sterilem Boden bleiben wegen des Fehlens von Mikroorganismen die Wurzelexsudate erhalten, so dass die in ihnen enthaltenen Phytosiderophore relativ viel Eisen mobilisieren und transportieren können (links). Im nicht sterilen Substrat (rechts) werden die Siderophore demgegenüber nicht eisenwirksam, weil sie von den Mikroorganismen für Atmung und Baustoffwechsel verbraucht werden.
Vergleiche auch
Schlagworte
Mehr zum Thema Eisen
Eisenmangel bewirkt Eisen(III)-Reduktion in der Rhizosphäre bei Erdnuss01.11.087
Hohe Kaliumversorgung vermindert Eisentoxizität bei Reis01.11.089
Eisenmangel verhindert Grana-Thylakoide01.11.090
Mischkultur mit Gerste vermindert Eisenmangel bei Mais01.11.086
Eisenmangel verhindert Grana-Thylakoide bei Sojabohne01.11.091
Protonenabscheidung an Keimlingswurzeln infolge von Eisenmangel01.11.085