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Minderung der Mangantoxizität durch Silizium bei Gurke (Blätter)
- Signatur
- 01.12.047
- Ursprüngliche Signatur
- Hh-13.08
- Bildnachweis
- Horst Marschner
Bildinhalt
Das Bild zeigt Blätter von Gurkenpflanzen, die in Nährlösung mit stark überhöhtem Manganangebot kultiviert wurden, wobei die Nährlösung frei von Silizium (Si) und Si-haltig war (Si-Zugabe in Form von Aerosil = Siliziumdioxid). Es ist ersichtlich, dass bei unterlassener Siliziumgabe Symptome von Manganüberschuss in Form von Interkostalchlorosen auftreten (linke Bildhälfte), während bei Siliziumzugabe zur Nährlösung diese Symptome völlig verhindert werden (rechte Bildhälfte).
Erläuterung
Silizium macht das pflanzliche Gewebe widerstandsfähiger und bewirkt eine gleichmäßigere Verteilung von Mangan im Gewebe. Dadurch werden die Manganüberschußsymptome verhindert. Die im Bild (links) abgebildeten Symptome gleichen Eisenmangel-Chlorosen. Möglicherweise handelt es sich um durch Manganionen induzierten Eisenmangel, wobei die Manganionen die Aufnahme von Eisen in den Blattsymplasten verhindern. Erst durch Silizium, welches die Zellwandstrukturen stabilisiert, wird dies verhindert.
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