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Wurzelappliziertes Calcium wird bei ausreichender Calciumversorgung in starkem Maße akropetal verlagert
- Signatur
- 04.04.023
- Ursprüngliche Signatur
- Hh-01.04
- Bildnachweis
- Horst Marschner
Bildinhalt
Das Bild zeigt die Verteilung von radioaktivem Calcium (Ca-45; Hellfärbung) in einer ausreichend mit Calcium versorgten Buschbohnenpflanze. Hierzu wurden die Pflanzen in Nährlösung bei ausreichendem Calciumangebot angezogen. Nunmehr wurde ein Wurzelabschnitt (3 bis 6 cm von der Wurzelspitze entfernt) mit 45-Calcium versorgt und zwar in Form einer Lösung von 10 mval 45-Ca (platziertes Nährstoffangebot; siehe Bild 691) (Einwirkungsdauer: 6 h). Die übrigen Wurzeln wurden mit normalem Calcium versorgt. Nach 4 Tagen wurde eine autoradiographische Aufnahme der gesamten Pflanze gemacht. Anhand der Hellfärbung (45-Ca) erkennt man, dass nahezu das gesamte applizierte Ca-45 in den Spross, einschließlich der Sproßspitzen, verlagert wurde.
Erläuterung
Da die Wurzeln ausreichend mit Calcium versogt waren, wird das auf die Wurzel applizierte Ca-45 dort nicht festgelegt. Es wird vielmehr in Richtung Sprossmeristeme transportiert, da dort wachstumsbedingt ein höherer Calciumbedarf ist. Bei sehr niedrigen Calciumgehalten der Pflanze (Calciummangel) verbleibt dagegen ein größerer Anteil des auf Teile der Wurzel applizierten Calciums in der Wurzel (vgl. Bild 693).
Vergleiche auch
Schlagworte
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