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Bild: Horst Marschner, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1408 × 1651 px)

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Wurzelappliziertes Calcium wird bei Calciummangel von den Wurzeln in starkem Maße zurückgehalten

Signatur
04.04.024
Ursprüngliche Signatur
Hh-01.03
Bildnachweis
Horst Marschner

Bildinhalt

Das Bild zeigt die Verteilung von radioaktivem Calcium (Ca-45; Hellfärbung) in einer unzureichend mit Calcium versorgten Buschbohnenpflanze. Hierzu wurden die Pflanzen in Nährlösung bei unzureichendem Calciumangebot angezogen. Nunmehr wurde ein Wurzelabschnitt (3 bis 6 cm von der Wurzelspitze entfernt) mit 45-Calcium versorgt und zwar in Form einer Lösung von 10 mval 45-Ca (platziertes Nährstoffangebot; siehe Bild 691) (Einwirkungsdauer: 6 h). Die übrigen Wurzeln wurden mit calciumfreier Nährlösung versorgt. Nach 4 Tagen wurde eine autoradiographische Aufnahme der gesamten Pflanze gemacht. Anhand der Hellfärbung (45-Ca) erkennt man, dass sich das auf Teile der Wurzel applizierte Ca-45 in Wurzel und Spoß befindet.

Erläuterung

Da die Wurzeln unzureichend mit Calcium versogt waren, wird das applizierte Ca-45 dort stark gebunden, so dass die Wurzeln - im Unterschied zur Pflanze bei ausreichender Calciumversorgung (Bild 692) - sichtbar werden. Ein anderer Teil dieses Calciums wird in Richtung Sprossmeristeme transportiert. Der Befund lässt erkennen: Wurzelzellen, die von Calciummangel betroffen sind, halten mehr Calcium zurück als ausreichend mit Calcium versorgte Wurzelzellen (vgl. Bild 692).

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Schlagworte

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