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Bild: Horst Marschner, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1849 × 1327 px)

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Molybdänmangel bei Tabak

Signatur
01.14.019
Ursprüngliche Signatur
Hh-38.11
Bildnachweis
Horst Marschner

Bildinhalt

Das Bild zeigt eine Tabakpflanze, die auf einem Torfsubstrat (pH = 4,0) kultiviert wurde. Nach Ablauf der halben Vegetationszeit wurde eine Molybdändüngung durchgeführt. Infolge von Molybdänmangel sind die älteren Blätter mit Chlorosen und reduzierten Blattspreiten irreversibel geschädigt. Die jüngeren Blätter sind dagegen frei von Symptomen, da sie von der Molybdändüngung profitierten: Das neue Wachstum erfolgte bei ausreichender Molybdänversorgung aufgrund der erfolgten Düngung.

Erläuterung

Der niedrige pH-Wert des Torfsubstrates fördert die Festlegung von Molybdän im Boden (= spezifische Anionenadsorption). Eine Molybdändüngung zu einem späten Entwicklungsstadium vermag bereits an den Pflanzen vorhandene Schäden (Mißbildungen etc.) nicht zu beheben.

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Schlagworte

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