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Bild: Horst Marschner, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1345 × 1953 px)

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"Neuartige Waldschäden" bei Fichte

Signatur
01.06.036
Ursprüngliche Signatur
Hh-26.01
Bildnachweis
Horst Marschner

Bildinhalt

Das Bild zeigt (neben Laubbäumen) zwei ältere Fichten, die infolge der sogenannten "Neuartigen Waldschäden" gering (Baum links) bzw. stark (Baum rechts) geschädigt sind. Es kommt zum Absterben von Triebspitzen und zur Nadelvergilbung. Schließlich sterben ganze Äste ab und das Wachstum des Baumes kommt nahezu zum Stillstand.

Erläuterung

Hauptursache der "Neuartigen Waldschäden" ist Magnesiummangel. Dieser kommt vor allem durch eine Versauerung des Bodens zustande. Ursachen hierfür sind : Saurer Regen, immissionsbedingte (durch Viehhaltung verursachte) Ammoniumbelastung des Bodens. Eine Protonenfreisetzung erfolgt sowohl bei der Nitrifikation als auch bei der Aufnahme von Ammonium. Die hohe Protonenkonzentration im Boden bewirkt Auswaschung von Magnesium (und anderen Kationen) und eine antagonistisch bedingte Verminderung der Magnesiumaufnahme. Aber auch der direkte Kontakt der Baumnadeln mit ammoniakhaltiger Luft bewirkt "Neuartige Waldschäden".

Vergleiche auch

Schlagworte

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