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Stickstoffdüngung eines Weizenbestandes mit AHL
- Signatur
- 06.01.014
- Ursprüngliche Signatur
- Hh-31.01
- Bildnachweis
- Horst Marschner
Bildinhalt
Das Bild zeigt einen Weizenschlag. Ein Teil des Schlages erhielt eine Bodendüngung mit Kalkammonsalpeter (KAS) (rechts, Hintergrund), ein anderer Teil (Bildmitte und Vordergrund) Mitte Juni eine Applikation mit Ammonnitrat-Harnstoff-Lösung (AHL). Die gute Stickstoff-Düngewirkung von AHL ist an der dunkelgrünen Färbung der Blätter gut zu erkennen. Die Gelbverfärbung der Blätter im Vordergrund (Streifen) ist auf "Blattverbrennungen" infolge zu hoher AHL-Dosierung zurückzuführen.
Erläuterung
AHL und KAS sind hinsichtlich ihrer Stickstoffdüngewirkung als gleichwertig zu betrachten. Der Stickstoffanteil in AHL beträgt 28 Gewichts-%; davon entfallen 14 % auf Ammonnitrat und 14 % auf Harnstoff . Aufgrund der Kombination dieser 3 Stickstofformen hat AHL sowohl eine ausreichende Sofortdüngewirkung als auch eine nachhaltige Wirkung. AHL wirkt sowohl über den Boden als auch über das Blatt. Um beim Spritzen exakte Anschlüsse zu gewährleisten, aber auch um Zwiewuchs zu vermeiden, benutzt man beim Applizieren Leitspuren, die vorher angelegt werden.
Vergleiche auch
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