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Bild: Horst Marschner, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1954 × 1255 px)

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Elementarer Schwefel als Düngemittel

Signatur
06.01.017
Ursprüngliche Signatur
Hh-37.18
Bildnachweis
Horst Marschner

Bildinhalt

Das Bild zeigt 4 Gefäße mit türkischem Brotweizen auf einem Schwefelmangelboden bei unterschiedlicher Schwefeldüngung. Im Vergleich zu den Pflanzen des 1. (üre = Harnstoff) und 3. Gefäßes (von links), die ohne Schwefeldüngung wuchsen und als Schwefelmangelsymptome Wachstumshemmung und Gelbverfärbung der Blätter aufweisen, zeigen die mit Schwefel gedüngten Pflanzen ein deutlich besseres Wachstum und keine Gelbverfärbung der Blätter. Dabei wirkte elementarer Schwefel (4. Gefäß von links) ebenso gut wie Schwefel in Form von Sulfat (2. Gefäß von links).

Erläuterung

Schwefel wird im Boden mikrobiell zu Sulfat oxidiert und ist dann ebenso düngewirksam wie Sulfat. Zu beachten ist, dass die Oxidation von Schwefel den pH-Wert des Bodens erniedrigt. Die Pflanzen des 1. Gefäßes ("üre") stehen etwas besser als die des 3. Gefäßes (Calciumnitrat). Als Ursache hierfür ist anzusehen: Harnstoff wirkt physiologisch sauer, Calciumnitrat alkalisch. Niedriger pH-Wert begünstigt die Sulfataufnahme.

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