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Bild: Burkhard Sattelmacher, Kiel Originaldatei herunterladen (1770 × 1315 px)

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Kinetin vermindert die Auswirkungen von Stickstoffmangel und verzögert die Seneszenz bei Kartoffel

Signatur
04.03.002
Ursprüngliche Signatur
Hh-33.13

Bildinhalt

Das Bild zeigt 3 Kartoffelpflanzen, die jeweils niedrig mit Stickstoff versorgt wurden. Eine Pflanze wurde nicht mit Kinetin behandelt (links), eine Pflanze erhielt 10 ppm Kinetin (Mitte) und eine Pflanze erhielt 100 ppm Kinetin (rechts). Es ist ersichtlich, dass die Stickstoffmangelpflanze Symptome von Stickstoffmangel und Seneszenzerscheinungen (Absterben von Blattgewebe) aufweist. Bei den mit Kinetin behandelten Pflanzen tritt demgegenüber keine Seneszenz auf. Weiterhin ist sichtbar, dass das Wurzelwachstum bei der Kinetingabe von 100 ppm niedriger ist als bei der Kinetingabe von 10 ppm.

Erläuterung

Als synthetisches Analogon der Cytokinine wirkt Kinetin der Seneszenz entgegen: es verzögert oder verhindert sie. Je höher der Kinetingehalt der Pflanze ist, um so mehr Photosynthetate verbleiben im Spross und um so weniger gelangen in die Wurzel. Deshalb ist bei der hohen Kinetingabe die Wurzelmasse (im Vergleich zur niedrigen Kinetingabe) vermindert. Die größere Wurzelmasse der Pflanze, die 10 ppm Kinetin erhielt (Mitte) im Vergleich zu der Pflanze, die kein Kinetin erhielt (links) ist auf die höhere photosynthetische Leistung dieser Pflanze (infolge der verringerten Seneszenz) zurückzuführen.

Vergleiche auch

Schlagworte

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