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Kinetin und Harnstoff verzögern Seneszenz bei Kartoffel
- Signatur
- 04.03.003
- Ursprüngliche Signatur
- Hh-33.11
- Bildnachweis
- Burkhard Sattelmacher
Bildinhalt
Das Bild zeigt 3 Kartoffelpflanzen. Die linke und mittlere Pflanze waren jeweils niedrig mit Stickstoff versorgt, die rechte Pflanze wurde mit Harnstoff als Stickstoffquelle ernährt. Außerdem wurde eine unterschiedliche Behandlung mit Kinetin vorgenommen: Die Pflanzen links und rechts blieben ohne Kinetinbehandlung, während die mittlere Pflanze eine Kinetinapplikation erhielt. Folgendes ist ersichtlich: Im Gegensatz zur Kontrollpflanze (links) sind die beiden anderen Pflanzen nicht seneszent, ihre Blätter sind dunkelgrün und am unterirdischen Spross sind zahlreiche, sehr kleine Knollen gebildet worden.
Erläuterung
Beide Behandlungen, sowohl die mit Kinetin als auch die mit Harnstoff, wirken der Seneszenz entgegen: Kinetin als synthetisches Phytohormon unmittelbar und Harnstoff mittelbar als langsam fließende Stickstoffquelle, die die Pflanze dazu bringt, dass sie vermehrt Cytokinine (natürliche Phytohormone) produziert. Der erhöhte Kinetin- bzw. Cytokiningehalt bewirkt außerdem eine verstärkte Knolleninduktion (Pflanze Mitte und Pflanze rechts). Gefäß links: Stickstoffmangel (= niedriger Cytokinin/Kinetingehalt) verhindert Knolleninduktion.
Vergleiche auch
Schlagworte
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