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Parabraunerde aus Geschiebemergel
- Signatur
- 05.06.004
- Ursprüngliche Signatur
- Bl-05.06.04
- Bildnachweis
- Hans-Peter Blume
Bildinhalt
Das Bild zeigt das Profil einer lehmigen Parabraunerde aus Geschiebemergel unter Acker. Die Aufnahme entstand in der Nähe des Ortes Siggen, Schleswig-Holstein, im Jahre 1986. Der Humuskörper liegt als Mull vor und verleiht dem Ah-Horizont die dunkle Farbe. Die für Parabraunerde typische Tonverlagerung ist nur gering ausgeprägt und kaum zu erkennen.
Erläuterung
Parabraunerden bilden sich bevorzugt aus lockeren Mergelgesteinen. In gemäßigt-humiden Gebieten Europas ging die Entwicklung meist von Pararendzinen oder Braunerden aus, bei denen Karbonatauswaschung und Versauerung eine Tonverlagerung ermöglichte. Die Entkalkungstiefe von Parabraunerden, die aus Geschiebemergeln (= Calcit und Tonminerale) hervorgegangen sind, beträgt in Deutschland meist 0,5 bis 1,5 m.





