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Bild: Wolfgang Bussler, Berlin Originaldatei herunterladen (1013 × 1503 px)

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Schwefelmangel bei Ölrettich

Signatur
01.04.004
Ursprüngliche Signatur
Bu-S-29
Bildnachweis
Wolfgang Bussler

Bildinhalt

Ölrettichpflanzen wurden in Mitscherlich-Gefäßen mit Schwefelmangelboden, ohne Schwefeldüngung (links) und mit Schwefeldüngung (rechts), angezogen. Die Schwefelmangelpflanzen (links) weisen starke Wachstumsminderungen auf. Im Vergleich zur Kontrollpflanze (rechts) weisen alle Blätter Chlorosen auf.

Erläuterung

Die Wachstumshemmung infolge von Schwefelmangel ist nicht so stark wie bei Raps (vgl. Bild 142). Alle Blätter der Mangelpflanzen sind leicht chlorotisch, die älteren Blätter etwas mehr. Dies lässt sich damit erklären, dass eine Verlagerung von Schwefel aus den älteren in die jüngeren Blätter erfolgt. Zu beachten ist dabei, dass nur ein geringer Teil des in den älteren Blättern vorhandenen Schwefels ausgelagert werden kann, nämlich nur derjenige Schwefel, der noch nicht in die organische Substanz eingebunden ist, also im wesentlichen der Sulfat-Schwefel. Der Sulfat-Schwefel-Anteil ist jedoch geringer als der des organisch gebundenen Schwefels.

Vergleiche auch

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