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Schwefelmangel bei Hanf
- Signatur
- 01.04.006
- Ursprüngliche Signatur
- Bu-S-34
- Bildnachweis
- Wolfgang Bussler
Bildinhalt
Hanfpflanzen wurden in Mitscherlich-Gefäßen mit Schwefelmangelboden, ohne Schwefeldüngung (links) und mit Schwefeldüngung (rechts) angezogen. Die Schwefelmangelpflanzen (links) weisen eine deutliche Wachstumsminderung gegenüber den Kontrollpflanzen (rechts) auf. Alle Blätter der Mangelpflanzen (links) sind chlorotisch (Bezug: Kontrollpflanze, rechts). Dabei sind die jüngeren Blätter stärker chlorotisch als die älteren Blätter.
Erläuterung
Bei raschem Wachstum ist der Schwefelverbrauch der jüngeren, noch wachsenden Blätter größer als die Schwefelanlieferung aufgrund der Schwefelauslagerung aus den älteren Blättern. Die Folge ist, daß die jüngeren Blätter stärker chlorotisch als die älteren Blätter sind. Die bei Schwefelmangel stark verminderte Proteinsynthese bewirkt Chlorosen und vermindert das Wachstum.





