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Bild: Wolfgang Bussler, Berlin Originaldatei herunterladen (1210 × 1696 px)

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Schwefelmangel bei Tabak

Signatur
01.04.008
Ursprüngliche Signatur
Bu-S-37
Bildnachweis
Wolfgang Bussler

Bildinhalt

In Mitscherlichgefäßen mit Schwefelmangelboden wurden Tabakpflanzen unter Freilandbedingungen angezogen und zwar ohne Schwefeldüngung (linkes Gefäß) und mit Schwefeldüngung (rechtes Gefäß). Wie ersichtlich ist, hat die unterlassene Schwefeldüngung nur sehr geringe Auswirkungen: die Wachstumshemmung ist nur gering; die Blätter sind nur geringfügig heller gefärbt, also nur sehr schwach chlorotisch.

Erläuterung

Die nur sehr schwach ausgeprägten Schwefelmangelsymptome bei unterlassener Schwefeldüngung sind wahrscheinlich darauf zurüchzuführen, daß die Gefäße im Freien standen und die Pflanzen einen Teil ihres Schwefelbedarfes durch atmosphärischen Eintrag (Schwefeldioxid) deckten. Denn auch bei Luzerne waren die Schwefelmangelsymptome bei Kultivierung der Pflanzen außerhalb des Gewächshauses wesentlich geringer als unter Gewächshausbedingungen (vgl. Bild-Nr. 141).

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