Die Bilder dürfen kostenlos heruntergeladen und für Vorträge genutzt werden – stets mit Angabe des Bildautors.
Molybdänmangel und Nitratüberschuss bei Spinat
- Signatur
- 01.14.029
- Ursprüngliche Signatur
- Be-Mo-487
- Bildnachweis
- Werner Bergmann
Bildinhalt
Das Bild zeigt Spinatblätter im Feldbestand ohne (obere Reihe; gesunde Blätter) und mit starkem Nitrat-Überschuß und Molybdänmangel (übrige Blätter). Der Nitrat-Überschuss ist insbesondere an den nekrotischen Blatträndern zu erkennen. Als Symptome von Molybdänmangel treten insbesondere die schöpfkellenartigen Verformungen der Blätter sowie Chlorosen in Erscheinung. Blatt-Mo-Gehalt (TM) der Mangelpflanzen = 0,20 ppm; Grenzwert = 0,30 ppm.
Erläuterung
Bei Molybdänmangel sind Nitratreduktion und Proteinsynthese gehemmt. Die Folge ist eine Nitratakkumulation in der Pflanze. Ein so belasteter Spinat darf auf keinen Fall als Kindernahrungsmittel verwendet werden.





