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Bild: Werner Bergmann, Jena Originaldatei herunterladen (1212 × 839 px)

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Molybdänmangel und Nitratüberschuss bei Spinat

Signatur
01.14.028
Ursprüngliche Signatur
Be-Mo-486
Bildnachweis
Werner Bergmann

Bildinhalt

Das Bild zeigt Spinat im Feldbestand mit starken Nitrat-Überschußschäden nach hoher Stickstoffdüngung (180 kg N/ha) infolge von Molybdänmangel. Die Molybdänversorgung des Bodens war unzureichend: "verfügbarer" Boden-Mo-Gehalt =0,04 ppm; Boden-pH-Wert = 5,8; Mo-BZ = 6,2. Der Nitrat-Überschuss ist besonders deutlich an den nekrotischen Blatträndern zu erkennen. Als Symptome von Molybdänmangel treten insbesondere die schöpfkellenartigen Verformungen der Blätter in Erscheinung.

Erläuterung

Bei Molybdänmangel sind Nitratreduktion und Proteinsynthese gehemmt. Die Folge ist eine Nitratakkumulation in der Pflanze. Ein so belasteter Spinat darf auf keinen Fall als Kindernahrungsmittel verwendet werden.

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