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Molybdänmangel bei Zuckerrübe
- Signatur
- 01.14.026
- Ursprüngliche Signatur
- Be-Mo-484
- Bildnachweis
- Werner Bergmann
Bildinhalt
Das Bild zeigt Blätter von Zuckerrübenpflanzen, die auf einem Lehmböden mit ausreichender Molybdänversorgung ("verfügbarer" Mo-Gehalt = 0,20 ppm, pH = 6,4; Mo-BZ = 8,4) und unzureichender Molybdänversorgung ("verfügbarer" Mo-Gehalt = 0,19 ppm; pH = 5,6; Mo-BZ = 7,5) kultiviert wurden. Der Mo-Gehalt des Blattes (TM) betrug 0,28 ppm (gesunde >Pflanze) und 0,10 ppm (Mangelpflanze). Wie ersichtlich, sind bei Molybdänmangel die Blätter chlorotisch und deformiert; insbesondere sind die Blattspreiten stark vermindert; die Blattränder sind zum Teil aufgewölbt; einzelne Blattlappen sind nahezu normal, andere kaum entwickelt.
Erläuterung
Die Blattmißbildungen, insbesondere die verminderte Spreitenausbildung, treten besonders bei Brassica Arten (z. B. Blumenkohl) auf und sind unter dem Namen "Whiptailsymptome" bekannt.






