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Bild: Horst Marschner, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1324 × 1711 px)

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Phosphorüberschuss bei Rebe

Signatur
01.02.028
Ursprüngliche Signatur
Hh-12.09
Bildnachweis
Horst Marschner

Bildinhalt

Das Bild zeigt Weinrebenpflanzen in Gefäßen mit Boden bei unterschiedlich hoher Phosphordüngung in Form von Kaliumdihydrogenphosphat (in g P pro Gefäß; von links nach rechts): 0,55; 5,5; 11,0. Wie ersichtlich, zeigt sich Phosphorüberschuss in Form von Blattchlorosen und (bei sehr starkem Überschuss) zusätzlich in Form einer Wachstumshemmung.

Erläuterung

Hohe Phosphatgehalte im Boden können bei der Pflanze Mangel an Mikronährstoffen (insbesondere Zink und Eisen) und Kalzium auslösen. Diese Nährelemente bilden mit Phosphat zum Teil schwerlösliche Salze. Phosphat wirkt außerdem als pH-Puffer: die an der Plasmamembran abgeschiedenen Protonen werden neutralisiert und die Reduktion von Eisen(III) wird vermindert, was Eisenchlorosen bewirken kann. Phosphorüberschuss beeinträchtigt sowohl die Aufnahme von Nährelementen durch die Pflanze als auch ihre physiologische Verfügbarkeit in der Pflanze. Die Symptome (siehe Bild) gleichen daher den Mangelsymptomen dieser Nährelemente.

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