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Bild: Horst Marschner, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1761 × 1290 px)

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Natriumüberschuss bewirkt schmalere Blätter bei Zuckerrübe

Signatur
01.21.008
Ursprüngliche Signatur
Hh-06.01
Bildnachweis
Horst Marschner

Bildinhalt

Zuckerrübenpflanzen wurden in Nährlösung bei reichlichem Kaliumangebot kultiviert. Die Hälfte der Pflanzen wurde zusätzlich reichlich mit Natrium versorgt. Bei den nur mit Kalium ernährten Pflanzen war die Blattausbildung normal (Bild: linkes Blatt). Bei den zusätzlich mit Natrium ernährten Pflanzen waren die Blätter länger und schmaler sowie eingerollt, zum Teil fast bis zur Hauptader (rechts im Bild).

Erläuterung

Die Blätter der zusätzlich mit Natrium ernährten Pflanzen wiesen einen Kaliumgehalt von 5,5 % und einen Natriumgehalt von 5,8 %, jeweils auf die Trockensubstanz bezogen, auf. Die Blätter der nur mit Kalium ernährten Pflanzen waren nahezu natriumfrei (0.1 % Natrium in der Trockensubstanz). Die genannten Blattdeformationen (länger, schmaler, eingerollt) sind daher offenbar die Folge des hohen Natriumgehaltes der Blätter. Dabei handelt es sich nicht um normale Natriumtoxizität, da entsprechende Symptome (Blattrandnekrosen) nicht auftraten (vgl. Bild 615).

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Schlagworte

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