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Mykorrhizierung bei Fichte
- Signatur
- 03.02.013
- Ursprüngliche Signatur
- Hh-26.06
- Bildnachweis
- Horst Marschner
Bildinhalt
Das Bild zeigt eine mykorrhizierte Wurzelspitze einer Fichte aus dem Höglwald (Oberbayerisches Tertiär-Hügelland; 540 m ü.N.N.; 933 mm Niederschlag). Die Aufnahme wurde mittels eines Wurzelfensters gewonnen. Die gesamte Wurzelspitze ist von einem umfangreichen Hyphengeflecht umhüllt.
Erläuterung
Bei Waldbäumen wie der Fichte handelt es sich um Ektomykorrhizen. Die Hyphen des Pilzes durchdringen dabei - im Gegensatz zur Endomykorrhiza - nicht die Zellwand. Sie entwickeln sich vorwiegend als dichtes Geflecht auf den dicken, langsam wachsenden "Kurzwurzeln" und in den Interzellularräumen. Sie umspinnen die Zellen als dichtes Gewebe (Hartigsches Netz). Die Wurzelhaare werden verdrängt; ihre Funktion wird durch Hyphen übernommen. Der Pilz lebt in mutualistischer Assoziation (Symbiose) mit der Witspflanze. Er erhält von ihr vor allem Kohlenhydrate und liefert ihr mineralische Nährelemente, insbesondere Phosphor, Stickstoff, Zink und Kupfer.
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