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Bild: Volker Römheld, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1946 × 1313 px)

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Nichtmykorrhizierung bewirkt Mangantoxizität bei Sojabohne

Signatur
03.02.012
Ursprüngliche Signatur
Hh-24.12
Bildnachweis
Volker Römheld

Bildinhalt

Eine mykorrhizierte (links im Bild) und eine nicht mykorrhizierte Sojabohnenpflanze (rechts) wurden bei niedriger Phosphor- und Stickstoffversorgung des Bodens (Löß) kultiviert. Wie ersichtlich, weist die nichtmykorrhizierte Pflanze (rechts) neben starken Symptomen von Stickstoffmangel (ältere Blätter völlig gelb) Manganüberschußsymptome in Form von braunen Punkten auf den Blattadern und den Interkostalflächen auf (rechte Pflanze; trifolius ganz rechts; Blattunterseite).

Erläuterung

Die linke Pflanze weist infolge Mykorrhizierung eine ausreichende Phosphorversorgung auf. Dadurch sind Wurzelknöllchenbildung, Stickstoffixierung (Bindung von Luft-Stickstoff durch Knöllchenbakterien) und eine ausreichende Stickstoffversorgung der Pflanze gewährleistet. Infolge Mykorrhizierung ist bei dieser Pflanze die Wurzelexsudation gering, so dass keine Manganmobilisierung (Reduktion höherwertiger Manganoxide) in der Rhizosphäre erfolgt und Mangantoxizität ausbleibt. Die rechte Pflanze weist infolge Nichtmykorrhizierung eine verminderte Phosphorversorgung auf, die dazu führt, dass sich die Knöllchenbakterien nicht genügend entwickeln können, so dass Stickstoffmangel auftritt. Die fehlende Mykorrhizierung ist aber mit einer verstärkten Wurzel-Exsudation verbunden. Diese bedeutet erhöhte Abgabe von leicht oxidierbarem Kohlenstoff, Erhöhung der Mikroorganismendichte und damit Sauerstoffmangel in der Rhizosphäre, was eine starke Reduktion von höherwertigen Manganoxiden und Mangantoxizität zur Folge hat.

Bemerkungen

Dachtler: 651

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Schlagworte

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