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Bild: Horst Marschner, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1922 × 1266 px)

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Wirksamkeit der Mykorrhiza bei Rotklee in Abhängigkeit vom Genotyp

Signatur
03.02.010
Ursprüngliche Signatur
Hh-24.11
Bildnachweis
Horst Marschner

Bildinhalt

Rotkleepflanzen der Genotypen 50 - 50 und 160 - 160, wurden in nicht mykorrhizierter (-M) und mykorrhizierter Form (+M) in Gefäßen mit einem Boden niedriger Phosphor- und Stickstoffversorgung kultiviert. Es ist ersichtlich, dass bei den nicht mykorrhizierten Pflanzen starke Wachstumshemmungen, Chlorosen und Nekrosen auftreten, insbesondere beidem Genotyp 160-160. Dagegen weisen die mykorrhizierten Pflanzen ein kräftiges Wachstum auf und sind frei von Chlorosen und Nekrosen.

Erläuterung

Die nicht mykorrhizierten Pflanzen (1. und 2. Gefäß, von links) leiden unter starkem Phosphormangel. Zusätzlich zum Phosphormangel treten bei den Pflanzen des Genotyps 160 - 160 Symptome von Stickstoffmangel auf, da die Knöllchenbildung aufgrund des Phosphormangels stark beeinträchtigt ist. Dagegen ist beim Genotyp 50 - 50 die Stickstoffixierung (Knöllchenbildung) weniger beeinträchtgt (genotypischer Unterschied !). Mykorrhizierung (3. und 4. Gefäß) bedeutet erhöhte Phosphoraufnahme der Pflanze. Dadurch wird der Phosphormangel und infolge ausreichender Stickstoffixierung (Wurzelknöllchenbildung) auch der Stickstoffmangel überwunden.

Bemerkungen

Dachtler: 650

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Schlagworte

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