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Mykorrhizainfektion wirksamer bei niedriger Phosphatversorgung
- Signatur
- 03.02.007
- Ursprüngliche Signatur
- Hh-24.08
- Bildnachweis
- Horst Marschner
Bildinhalt
Serradellapflanzen wurden in Gefäßen mit Boden bei hoher (P2) und niedriger Phosphatversorgung (P1) kultiviert, wobei der Boden jeweils mit Mykorrhiza-Pilzen geimpft (+M) oder nicht geimpft war (-M). Es ist ersichtlich, dass die Pflanzen des jeweils nicht geimpften Bodens starke Chlorosen aufweisen, während die Pflanzen des geimpften Bodens nahezu chlorosefrei sind. Es ist außerdem ersichtlich, dass dieser Impfungseffekt bei niedriger Phosphorversorgung etwas stärker ausgeprägt ist als bei ausreichender Phosphorversorgung (P2).
Erläuterung
Niedrige Phosphorversorgung begünstigt eine erfolgreiche Infektion (Besiedlung) der Pflanzenwurzel mit dem Pilz; für die weitere Entfaltung des Mykorrhizapilzes ist allerdings eine ausreichende Phosphorversorgung Voraussetzung. Deshalb ist im vorliegenden Fall der Impfungseffekt bei niedriger Phosphorversorgung auch nur gerigfügig größer als bei hoher Phosphorversorgung. Bei den Chlorosen dürfte es sich um Eisen-, Kupfer- und Zinkmangel handeln, denn Mykorrhizierung erhöht nicht nur die Phosphataufnahme, sondern auch die Aufnahme von Eisen, Kupfer und Zink.





