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Bild: Wolfgang Bussler, Berlin Originaldatei herunterladen (1866 × 1260 px)

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Phosphormangel bei Raps

Signatur
01.02.002
Ursprüngliche Signatur
Bu-P-21
Bildnachweis
Wolfgang Bussler

Bildinhalt

Rapspflanzen wurden in Mitscherlichgefäßen mit einem Phosphormangelboden kultiviert. Vor Vegetationsbeginn wurde eine Phosphat-Bodendüngung mit Natriumdihydrogenphosphat in folgender Höhe durchgeführt (in g P pro Gefäß; von links nach rechts): 0; 0,05; 0,15; 0,5; 1,5. Es ist ersichtlich, daß bei 0,5 g P/Gef. (2. Gefäß von rechts) das Wachstum am besten war. Mit zunehmender Phosphor-Unterversorgung verminderte sich das Wachstum stark, die Intensität des Blattgrüns jedoch nicht. Als Ausdruck von starkem Phosphormangel sind Anthozyanverfärbungen an einzelnen Blättern (siehe: 2. Gefäß von links) zu erkennen. Die Pflanzen der beiden Gefäße links weisen außerdem den sogenannten Starrtracht-Habitus auf. Es ist auch ersichtlich, daß bei Phosphormangel weniger Blüten vorhanden sind und die Blüte verzögert ist. Die sehr hohe Phosphorgabe (rechtes Gefäß) lag offensichtlich übr dem Optimum, denn sie bewirkte eine geringe Wachstumshemmung, evt. infolge von induziertem Zink- oder Calciummangel.

Erläuterung

Phosphormangel beeinträchtigt neben dem Wachstum (vegetative Entwicklung) auch die regenerative Entwicklung der Pflanze. Verminderte Blütenanzahl, aber auch zeitlicheVerzögerung der Blüte treten auf. Die beobachtete Anthozyanfärbung der Blätter bei Phosphormangel wird, ebenso wie der Starrtracht-Habitus, auf den in der Pflanze vorhandenen Überschuß an Zuckern und Stärke zurückgeführt. Zur Intensität des Blattgrüns bei Phosphormangel, siehe Bild-Nr. 153.

Vergleiche auch

Schlagworte

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