Zum Inhalt springen
Bild: Wolfgang Bussler, Berlin Originaldatei herunterladen (1930 × 1293 px)

Die Bilder dürfen kostenlos heruntergeladen und für Vorträge genutzt werden – stets mit Angabe des Bildautors.

Phosphormangel bei Tomate

Signatur
01.02.004
Ursprüngliche Signatur
Bu-P-57
Bildnachweis
Wolfgang Bussler

Bildinhalt

Tomatenpflanzen wurden 17 Tage in Nährlösung angezogen, die linke Pflanze bei ausreichender Phosphorversorgung, die mittlere Pflanze bei wechselnder Phosphorversorgung (wie folgt) und die rechte Pflanze in phosphorfreier Nährlösung. Der sehr starke Phosphormangel zeigt sich als Wachstumshemmung, Dunkelfärbung des Blattgrüns (Hyperchlorophyllierung) und Anthocyanfärbung (rechtes Gefäß). Die Pflanze in der Mitte war zunächst ohne Phosphorversorgung gewesen und hatte ebenfalls Stillstand des Wachstums, Dunkelfärbung des Blattgrüns und Anthocyanfärbung aufgewiesen. Dann wurde die Nährlösung ohne Phosphor durch eine phosphathaltige Nährlösung ersetzt. Nach 5 Tagen hatten sich bei den so behandelten Pflanzen 2 weitere Blätter entwickelt. Diese waren hellgrün und ohne Anthocyanfärbung. Bei den schon vorhandenen Blättern wurde die Symptomausprägung schwächer. Diese Blätter begannn, wieder zu wachsen und die Dunkelfärbung des Blattgrüns und die Anthocyanbildung verminderten sich.

Erläuterung

Die Versorgung der Phosphormangelpflanze mit Phosphor hebt die Wachstumshemmung auf, neue Blätter bilden sich und die Chlorophyllmenge pro Blattflächeneinheit ist nicht mehr überhöht, so daß ein helleres Blattgrün resultiert. Außerdem kommt es in diesen Blättern nicht mehr zu Anreicherungen von Zuckern und Stärke, so daß die Anthocyanfärbung nicht mehr auftritt. Dagegen erholen sich die von starkem Phosphormangel geprägten Blätter nur langsam, da offenbar die Entwicklung dieser Blätter abgeschlossen ist, die Phosphorzuführung also zu spät erfogt.

Vergleiche auch

Schlagworte

Mehr zum Thema Phosphor

Phosphormangel bei Tomate