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Bild: Volker Römheld, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1950 × 1263 px)

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Phosphordüngung induziert und verstärkt Eisenmangel auf Phosphormangelboden

Signatur
01.11.196
Ursprüngliche Signatur
Rö-Fe-26
Bildnachweis
Volker Römheld

Bildinhalt

Kichererbsenpflanzen wurden in Gefäßen auf einem Phosphor- und Eisenmangelboden bei unterschiedlicher P-Düngung kultiviert: ohne Phosphordüngung (P0; links) und bei von links nach rechts steigenden P-Gaben (P1, P2; P3). Es ist ersichtlich: Die P0-Pflanzen weisen P-Mangelsymptome auf (ältere Blätter chlorotisch und nekrotisch); sie sind jedoch frei von Eisenmangelsymptomen (junge Blätter dunkelgrün). Die Pflanzen der P1-Düngungsstufe weisen keinen P-Mangel und nur ganz leichten Fe-Mangel auf. Die Pflanzen der P2- und P3-Düngungsstufe weisen starke Eisenmangelchlorosen auf.

Erläuterung

Bei P-Mangel kommt es zur Ausbildung von Proteoidwurzeln und zu einer starken Wurzelexsudation. Beides verbessert infolge der erhöhten Eisenmobilisierung im Boden und der erleichterten Fe(III)-Reduktion die Fe-Ernährung der Pflanze, so dass bei den Pflanzen der P0-Stufe keine Eisenmangelchlorosen, sondern nur P-Mangelsymptome auftreten. Mit steigendem P-Angebot verschwinden (neben den P-Mangelsymptomen) die Proteoidwurzeln und die Wurzelexsudation vermindert sich. Dadurch wird im Boden weniger Eisen mobilisiert und aufgenommen, so dass Eisenmangelchlorosen auftreten. Die Strategie der Pflanze zur Überindung von P-Mangel ist also zugleich auch eine Strategie zur Überwindung von Eisenmangel.

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