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Bild: Volker Römheld, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1986 × 1362 px)

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Phosphordüngung induziert und verstärkt Eisenmangel bei Kichererbse auf Phosphormangelboden

Signatur
01.11.197
Ursprüngliche Signatur
Rö-Fe-27
Bildnachweis
Volker Römheld

Bildinhalt

Kichererbsenpflanzen wurden in Gefäßen auf einem Phosphor- und Eisenmangelboden kultiviert und zwar bei niedriger Phosphordüngung (P1; links) und bei hoher Phosphordüngung (P2; rechts). Während die Pflanzen der P0-Stufe kaum Eisenmangelchlorosen aufweisen, sind die Pflanzen der P3-Düngungsstufe stark chlorotisch.

Erläuterung

Bei P-Mangel kommt es zur Ausbildung von Proteoidwurzeln und zu einer starken Wurzelexsudation. Beides verbessert die Fe-Ernährung der Pflanze (Gefäß links). Phosphordüngung bewirkt ein Verschwinden der Proteoidwurzeln und eine Verminderung der Wurzelexsudation. Dadurch wird im Boden weniger Eisen mobilisiert und aufgenommen, so dass Eisenmangelchlorosen auftreten. Die Strategie der Pflanze zur Überwindung von P-Mangel ist also zugleich auch eine Strategie zur Überwindung von Eisenmangel. Oder: Die Beseitigung von P-Mangel induziert (auf kalkhaltigen Eisenmangelböden) Eisenmangel.

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