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Bikarbonat induziert Eisenmangel
- Signatur
- 01.11.199
- Ursprüngliche Signatur
- Rö-Fe-29
- Bildnachweis
- Volker Römheld
Bildinhalt
Weinrebpflanzen (Spätburgunder) wurden in Gefäßen mit Boden bei 24 °C kultiviert und zwar ohne (links) und mit Zusatz von Bikarbonat zum Boden (Mitte). Wie ersichtlich bewirkte der Bikarbonatzusatz starke Chlorosen (Mitte). Wurde jedoch neben dem Bikarbonatzusatz eine Eisendüngung (mit Eisenchelat) durchgeführt (Gefäß rechts), so traten keine Chlorosen auf.
Erläuterung
Das Verschwinden der Chlorosen nach der Eisendüngung beweist, dass Eisenmangelchlorosen vorlagen. Damit wird klar, das Bikarbonat Eisenmangel induzieren und verstärken kann und zwar auch dann, wenn die Bodentemperatur erhöht (24 °C) ist. Dem kann man entgegenwirken durch Bodenlockerung. Diese verbessert die Wurzelatmung und vermindert die Bikarbonatbildung im Boden.
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