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Niedrige Temperatur induziert und verstärkt Eisenmangelchlorosen bei Weinrebe
- Signatur
- 01.11.200
- Ursprüngliche Signatur
- Rö-Fe-31
- Bildnachweis
- Volker Römheld
Bildinhalt
Weinrebpflanzen wurden in Gefäßen mit Eisenmangel-Boden (hoher pH-Wert) bei 24 °C (links) und 14 °C (Mitte) kultiviert. Es ist ersichtlich, dass die Eisenmangelchlorosen bei 14 °C sehr viel stärker waren als bei 24 °C. Die bei 14 °C auftretenden Chlorosen ließen sich durch eine Eisendüngung in Höhe von 5 mg/kg Boden in Form eines Eisenchelates beseitigen (rechts).
Erläuterung
Bei niedriger Temperatur sind Wurzelexsudation und Protonenabscheidung und somit auch die Eisenaufnahme der Pflanze vermindert. Für den Weinbau bedeutet dies, dass kühle Witterungsperioden die Gefahr von Eisenmangelchlorosen erhöhen.
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