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Bild: Volker Römheld, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1881 × 1365 px)

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Phosphordüngung induziert Eisenmangel bei Kichererbse auf Phosphormangelboden

Signatur
01.11.198
Ursprüngliche Signatur
Rö-Fe-28
Bildnachweis
Volker Römheld

Bildinhalt

Das Bild zeigt Kichererbsenpflanzen, die auf einem mit Phosphat aufgedüngten, kalkhaltigen Phosphor- und Eisenmangelboden kultiviert wurden. Die Eisenmangelchlorosen an den jüngsten Blättern sind deutlichzu erkennen. Vor der Phosphordüngung wiesen die Pflanzen keine Eisenmangelchlorosen auf, sondern nur Phosphormangelsymptome (siehe Bild 2066).

Erläuterung

Bei Phosphormangel kommt es zur Ausbildung von Proteoidwurzeln und zu einer starken Wurzelexsudation. Beides verbessert die Fe-Ernährung der Pflanze (Gefäß links). Phosphordüngung bewirkt ein Verschwinden der Proteoidwurzeln und eine Verminderung der Wurzelexsudation. Dadurch wird im Boden weniger Eisen mobilisiert und aufgenommen, so dass Eisenmangelchlorosen auftreten. Die Strategie der Pflanze zur Überwindung von P-Mangel ist also zugleich auch eine Strategie zur Überwindung von Eisenmangel. Oder: Die Beseitigung von P-Mangel induziert (auf kalkhaltigen Eisenmangelböden) Eisenmangel.

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Schlagworte

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