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Temperaturerhöhung beseitigt Eisenmangelchlorosen bei Weinrebe
- Signatur
- 01.11.201
- Ursprüngliche Signatur
- Rö-Fe-33
- Bildnachweis
- Volker Römheld
Bildinhalt
Weinrebpflanzen wurden in Gefäßen mit Boden (Zellertal) bei verschiedenen, von links nach rechts steigenden Temperaturen (aus dem Bild ersichtlich) kultiviert. Während bei 12 °C das Wachstum stark beeinträchtigt war und starke Chlorosen auftraten, waren diese Erscheinungen bei 24 °C weitgehend verschwunden. Es ist ersichtlich, dass vor allem ein Absinken der Temperatur unter 18 °C die Eisenaufnahme entscheidend verringert, so dass Eisenmangelchlorosen auftreten. Dieser Befund stimmt mit dem von Bild 2056 (Erdnuss; Boden: C-Löss) überein.
Erläuterung
Bei niedriger Temperatur sind Wurzelexsudation und Protonenabscheidung und somit auch die Eisenaufnahme der Pflanze vermindert. Für den Weinbau bedeutet dies, dass kühle Witterungsperioden die Gefahr von Eisenmangelchlorosen erhöhen.
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